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Wo und wie kam das Goaßlschnoizen zustande ?
Der Grundstein des Goaßlschnoizen´s wurde von
den Fuhrleuten gelegt.
Das Goaßlschnoizen war die sogenannte Hupe der Fuhrleute,
die an engen und unübersichtlichen Stellen schnoizten
und jeder Fuhrmann wußte, dass ein anderes Fuhrwerk
entgegen kam.
Als dann in den 60er Jahren die Fuhrleute fast ausgestorben
waren, machten sich Fuhrleute aus Prien am Chiemsee auf und
setzten durch das Schnoizen, nach Musikstücken aus Polka,
Märschen, Zwiefachen und Boarischen Stückerln mit
Akkordeon oder Steirischer Harmonika zum Erhalt von Brauchtum
und Tradition der Fuhrleute ein Denkmal bayerischer Kultur.
Sie fanden viele Nachahmer, zuerst im Bayerischen Oberland,
dann im ganzen Bayerischen Raum. Um die Tradition des Goaßlschnoizen
zu bewahren, ist es auch uns ein großes Anliegen dieses
weiterhin in unserem Land zu präsentieren.
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